Buchsbaum
Wer in seinem Garten ein kleines Highlight setzen möchte, sollte sich für die Anpflanzung von Buchsbäumen entscheiden.
Denn hierbei handelt es sich um eine außergewöhnlich schöne, schlichte und elegant anmutende, strauchartige Pflanze, die den (Hobby-)Gärtner zudem das ganze Jahr über mit ihren immergrünen Blättern verwöhnt.
In vielen Gärten sieht man gar herrlich dicht bewachsene Buchsbaumhecken oder einzelne kunstvoll gestaltete Buchsbaumsträucher. Auch die Römer waren von den Eigenschaften dieser Pflanze angetan, denn bereits im "Alten Rom" begrünte man u. a. damit die Gartenanlagen mit stets wachsender Begeisterung. Noch heute sieht man in verschiedenen Schlossgärten, Parkanlagen usw. teils zu phantasievollen Figuren beschnittene Exemplare, die darüber hinaus aufgrund ihres verhältnismäßig langsamen Wachstums recht pflegeleicht sind.
Früher wurden die Blätter des Buchsbaums noch als Heilmittel gegen die unterschiedlichsten Krankheiten angewendet, wie zum Beispiel Malaria, bei Magenbeschwerden, gegen Darmerkrankungen und auch bei Rheuma. Entscheidender Nachteil hierbei ist, dass bei falscher, bzw. zu hoher Dosierung aufgrund der auch enthaltenen Giftstoffe eine starke Übelkeit hervorgerufen und - je nach Widerstandsfähigkeit - sogar der Tod eintreten kann. Somit wird Buchsbaum nur noch in begrenzten Bereichen sowie in geringer Konzentration eingesetzt, wie z. B. in der Homöopathie.
In einigen Haushalten wird der Buchsbaum übrigens in der Weihnachtszeit, bedingt durch die - bereits erwähnte - immergrüne Eigenschaft, zu Dekorationszwecken gern als Tannenzweigersatz genutzt.
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