Duisburg

Die kreisfreie Stadt liegt im Regierungsbezirk Düsseldorf am
Niederrhein im westlichen Ruhrgebiet an der Mündung der Ruhr in den
Rhein. Dort leben 508.000 Einwohner.

Durch die Zerstörung der Innenstadt im 2. Weltkrieg ist von dem
mittelalterlichen Stadtkern nichts mehr zu sehen. Interessant sind in
und um Duisburg die zahlreichen Freizeiteinrichtungen, darunter schön
angelegte Parks und Seen.
Die Stadt war früher Ausgangspunkt des Hellweges, wodurch sie sich
bereits im Mittelalter zu einem urbanem Handelszentrum entwickelte,
verlor jedoch im 13. Jahrhundert erheblich an wirtschaftlicher und
politischer Bedeutung.
Im 19. Jahrhundert wuchs sie wegen ihrer günstigen Lage, und aufgrund
der Basis der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie, zu einem
bedeutenden Industriestandort.

Mit der Gründung der Universität Duisburg-Essen gewann die Stadt
mitlerweile auch als Wissenschafts- und Hightechstandort an Profil.
Mit bedeutender Stahlproduktion, Roheisenerzeugung, Kupferhütten,
Chemieindustrie sowie Maschinen- und Schiffbau war Duisburg bis Ende
des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Wirtschaftszentren
Deutschlands. Heute versucht die Stadt, der schwindenden Bedeutung als
Industriestandort mit verschiedenen Projekten entgegenzuwirken.

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