Jena
Jena, die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Thüringen ist eine große Universitätsstadt.
Sie liegt an der Saale und ist neben Erfurt und Gera eines des drei Oberzentren des Freistaats Thüringen.
Schon 1558 wurde die größte Universität Thüringens gegründet, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, benannt nach dem berühmten Schriftsteller und Dichter, erlangte die Stadt große Bekanntheit, nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch Europaweit.
Bekannt wurde die Stadt auch durch die Jenaer Burschenschaften, welche das System in ganz Deutschland teilweise veränderten und die der Auslöser für die Gründung des zweiten Reiches unter Führung Bismarcks waren.
Mit dem Bau der Saalbahn 1874 entwickelte sich die Stadt zu einer Industriestadt.
Sie war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum der deutschen Optik- und
Feinmechanikindustrie rund um das Unternehmen von Carl Zeiss.
Nach der Wiedervereinigung im Oktober 1990 wandelte sich Jena vom
Industrie- zum Bildungs- und Wissenschaftszentrum und gilt als einer
der wirtschaftlichen „Leuchttürme" in Ostdeutschland. Dank dieser Entwicklung hat Jena auch heute eine verhältnismäßig geringe Arbeitslosenrate. In Jena haben heute auch
zahlreiche Forschungslabors und Institute ihren Sitz. Das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer befindet sich auch in Jena und ist das Universitätshochhaus.
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